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Die richtige Technik für digitale Moderationen

Hardware und Technik für digitale Meetings

Nach zwei Jahren Pandemie weißt Du sicherlich, dass die Kamera bestenfalls auf Augenhöhe angebracht ist und Du hinter Dir aufgeräumt haben solltest. Aber um richtig professionell vor der Kamera zu wirken, lohnt es sich, noch einen genaueren Blick auf unseren Arbeitsplatz zu werfen. Welche Hardware brauchst Du eigentlich? Welche Rolle spielt die Technik? Muss es immer teuer sein?

Der Moderator oder die Moderatorin spielt in allen Veranstaltungen eine herausragende Rolle. Er oder sie gibt keinen Input und redet im Allgemeinen vielleicht sogar weniger als andere Beteiligte, aber die moderierende Person gibt der Veranstaltung ein Gesicht. Die moderierende Person leitet das Gespräch, sorgt für Fokus und hat die Zeit im Auge. Die moderierende Person hält alle Gesprächspartner:innen zusammen und schlägt Brücken des Gesagten.

Um all das richtig gut zu machen, ist es wichtig, dass die Moderatorin oder der Moderator eine gewisse Souveränität ausstrahlt und sichtbar ist. Dafür brauchen wir eine geschulte Stimme und eine gute Körpersprache. Aber all das bringt uns nichts, wenn unsere Technik die Übertragung dieser nicht unterstützt.

Besonders zu Beginn Deiner Karriere ist es Dir vielleicht nicht möglich, ein professionelles Home-Studio einzurichten oder ein externes Studio zu mieten. Aber keine Sorge, Du musst nicht gleich einen Kredit aufnehmen, um im digitalen Raum professionell sichtbar zu werden.

In diesem Blogbeitrag nenne ich Dir Hardware, mit der ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe und bei der ich das Preis-Leistungsverhältnis schätze. Dabei möchte ich transparent sein: Die hier verlinkten Produkte sind Affiliates, das heißt, dass ich eine Provision bekomme, wenn Du sie über den Link kaufst. Ich garantiere Dir aber, dass das wirklich nur Herzensempfehlungen sind, die ich selbst nutze oder genutzt habe.

Die richtige Kamera für ZOOM, Webex, Teams und Co

In den meisten Laptops ist bereits eine Webcam integriert, die für klassische Calls vermutlich auch reichen wird. Wenn Du Veranstaltungen moderierst, solltest Du aber zu einer Kamera greifen, die Du unabhängig von der Position Deines Laptops verwenden kannst. Ich rate zum Beispiel oft dazu, im Stehen zu moderieren. Dafür ist es sinnvoll, die Kamera auf Augenhöhe ins Regal zu stellen – der Laptop kann auch etwas erhöht auf dem Schreibtisch stehen bleiben.

Zudem haben externe Kameras oft eine bessere Qualität. Und denk dran: Je besser man Dich sieht, umso besser versteht man Dich auch. Ich habe lange Zeit eine Logitech Webcam (KLICK)* genutzt, mit der ich sehr zufrieden war. Sie hat keine TV-Studio-Qualität, aber ist für den Preis absolut gut und hat mir treu gedient. Erst seitdem ich den neuen iMac von Apple (KLICK)* nutze, verwende ich sie nicht mehr. Die integrierte Kamera des Computers ist einfach so gut, dass ich nicht zurück kann. Und der iMac ist auch flexibel positionierbar –  aber natürlich auch viel teurer.

Das richtige Licht im digitalen Raum

Wer gut verstanden werden möchte, sollte den Fokus nicht nur auf die Stimme legen, sondern auch auf Gestik und Mimik. Und dafür braucht es nicht nur eine gute Kamera, sondern vor allem auch das richtige Licht. Auf dem Markt gibt es Studio-Lampen in allen Preisklassen. Mein Tipp: Probiere es erstmal mit Deiner Schreibtischlampe oder setzt Dich mit dem Gesicht Richtung Fenster. Ganz wichtig ist, dass das Licht von vorne kommt und nicht zu grell ist (es darf natürlich nicht blenden), aber man sollte Deine Gesichtszüge auf dem Bildschirm wirklich gut sehen können. Wenn Du gerne in professionelles Licht investieren möchtest, gibt es meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:

1. Ein Ringlicht:

Ich nutze ein Ringlicht mit Stativ (KLICK*), das ich in der Höhe leicht verstellen (z. B., wenn ich im Stehen moderiere) und auch in der Helligkeit und Farbe anpassen kann. Ich liebe es. Auch das Handy lässt sich im Ring befestigen für Story-Aufnahmen und Co. Günstiger und kleiner geht es auch, etwa mit diesem Tisch-Ringlicht: KLICK*

2. Softboxen:

Gerade für Brillenträger:innen kann eine Softbox jedoch die bessere Wahl sein, denn Ringlichter können sich je nach Einstellung in der Brille spiegeln. Diese hier bieten zum Beispiel ein ganz gutes Preis-Leistungsverhältnis: KLICK*

Ich bin auch Brillenträgerin und habe keine Probleme mit der Spiegelung von Ringlichtern. Wichtig ist nur, dass das Licht von schräg oben kommt und nicht ganz frontal ins Gesicht scheint. Dann stört es auch weniger und blendet nicht.

Das richtige Mikrofon für Online-Meetings

Meinen Workshopteilnehmer:innen empfehle ich meist, ein Headset zu nutzen. Headsets haben den Vorteil, dass die Stimme des Gegenübers direkt an die Ohren geht, die eigene Stimme gut übertragen wird und man gleichzeitig sehr kostengünstig unterwegs ist. Mit dem Jabra-Headset bin ich schon lange sehr zufrieden (KLICK*).

Wenn Du aber richtig professionell moderieren möchtest und Dir Frisur und Optik dabei wichtig sind, würde ich auf ein Tischmikro mit kabellosen In-Ear-Kopfhörern ausweichen. Der große Vorteil ist hier, dass Du viel beweglicher bist, Dich zwischendurch vom PC entfernen kannst und Dich keine nervigen Kabel einschränken. Ich bin sehr zufrieden mit dem Samson Meteor Mic (KLICK*) und meinen Apple AirPods (KLICK*). Letztere sind etwas teurer, waren für mich aber eine absolut lohnenswerte Investition. Der Sound ist super, es gibt eine Noise-Cancelling-Funktion und trotz meiner kleinen Ohren sitzen sie perfekt (das konnte ich bisher über keine In-Ear-Kopfhörer sagen).

Merle Becker moderiert digital

Der perfekte Hintergrund für digitale Meetings

Hand auf’s Herz: Wir alle haben doch schon mit virtuellen Hintergründen rumgespielt. Und manchmal verlangen auch Kund:innen von mir, ihr Logo im Hintergrund zu zeigen. Leider sieht das selten gut aus. Gerade meine blonden Haare werden gerne mal abgeschnitten – und mit Glatze moderiere ich nicht so gern. Die Lösung: Ein Greenscreen! Ich habe eine ganze Weile nach einem guten Greenscreen gesucht, der in meinem kleinen Büro nicht viel Platz einnimmt und nicht zu teuer ist. Ein Rollup hat mich schließlich überzeugt: KLICK*. Wenn ich ihn nicht nutze, ist er zusammengerollt. Und in wenigen Sekunden kann ich ihn hochziehen. Seitdem sieht jeder virtuelle Hintergrund bei mir professionell aus.

Der zweite Bildschirm bei online Moderationen

Digital zu moderieren bedeutet auch, viele verschiedene Kommunikationskanäle im Blick zu haben: den Chat, die Videos der Teilnehmenden, Power Point Folien, ggf. ein Whiteboard, ein Mentimeter, Padlet o. ä….
Das ist faktisch unmöglich, wenn man nur auf einem Bildschirm arbeitet. Ich arbeite also immer mit mindestens zwei Screens: Auf einem Bildschirm sind die ganze Zeit über die Teilnehmenden zu sehen, auf dem anderen arbeite ich mit Folien, Whiteboard und Co. Sehr zufrieden bin ich für diese Zwecke mit diesem ASUS Bildschirm: KLICK*. Er hat eine gute Größe, sieht im Büro schick aus und die Auflösung ist vollkommen ausreichen für meine Themen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für meinen Geschmack wirklich gut.

Was brauchst Du wirklich für gelungene digitale Moderationen?

An dieser Stelle möchte ich Dir empfehlen, jetzt nicht direkt hunderte oder tausende von Euro für Hardware auszugeben. Taste Dich langsam ran, überlege Dir, was für Dich und Deine Themen bedeutend ist und guck erstmal, was Deine bisherige Technik schon bietet. Unverzichtbar ist für mich der zweite Bildschirm. Gutes Licht kann man oft auch mit normalen Bürolampen schon schaffen – zumindest für den Anfang. Ein Headset oder Mikro und Kopfhörer hast Du wahrscheinlich schon, lass Dir da Feedback geben, ob man Dich wirklich gut und klar versteht. Das gleiche gilt für Deine Kamera.

Übersicht

Und falls Du doch gerne aufstocken möchtest, stelle ich Dir hier nochmal eine Übersicht aller oben genannter Produkte zusammen:

Licht:

Kamera, Mikro und Kopfhörer:

Computer, Bildschirm und Greenscreen:

* alle Links, die mit Sternchen markiert sind, sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich bei Kauf des Produktes über den Link eine Provision erhalte. 

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